Katja Wagnerberger

Freiheit und Dankbarkeit sind die zwei wichtigsten Aspekte meiner Yogapraxis und meiner Yoga Stunden.

Mit Anfang Zwanzig kam ich das erste Mal mit Yoga in Berührung. Während meines Studiums besuchte ich in Wien eine therapeutische Yogaeinrichtung, um eine alte, schmerzende Verletzung zu behandeln. Dank Yoga konnte ich meine Schmerzen erfolgreich therapieren, mein verkürztes Bein ausgleichen und meine Mobilität enorm verbessern. Darüber hinaus fand ich innere Ruhe und Stärke. 25 Jahre später kam ich erneut zum Yoga und fand neben der vertrauten Ruhe und Stärke auch Freiheit von alten Mustern und daraus resultierende Dankbarkeit.

Während meiner Hatha Yoga Lehrerausbildung in der Vasishta Yoga Schule in Südindien lernte ich uneingeschränkt zu lieben, dankbar zu sein und mich zu befreien... Mich zu befreien, um meinen Geist und meinen Körper zu spüren und in der Praxis alle meine Sinne zu aktivieren. Frei zu sein für mich und meine Gedanken und nicht zuletzt die Freiheit zu haben meine geistige und körperliche Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen, zu gestalten.

Der Kern meiner Yogastunden ist Yoga mit all seinen Sinnen, sowohl in den Asanas, den Meditationen, Atemübungen und der Weitervermittlung der Yogalehre. Ein sich Versöhnen mit der Einzigartigkeit unserer Körperbeschaffenheit und die Lernbereitschaft, sich damit zu beschäftigen.


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